Arcandors Absturz: Wie man einen Milliardenkonzern ruiniert: by Hagen Seidel

By Hagen Seidel

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Geldgeber hätten durch den Rechtsstreit verunsichert werden und die Kredite verweigern können, auf die der Konzern keinesfalls verzichten könnte. Deshalb sah der Aufsichtsrat unter Middelhoff davon ab, gegen den früheren Vorstandschef Urban auf Schadenersatzzahlungen zu klagen. Auch gegen Esch zog man nicht vor Gericht.  1997, II ZR 175/95. 56 nerlei Chance bestanden, einen Anspruch wegen der diskutierten Kompensationsleistungen erfolgreich durchzusetzen, sagt Haselmann. Es hätte im Gegenteil eher die Gefahr gegeben, dass im Fall einer Klage gegen Esch Aktionäre nun wieder gegen Middelhoff geklagt hätten, weil er Vermögen des Konzerns ohne Aussicht auf Erfolg verschleudere.

Anschließend wird noch das Karstadt-Sport-Haus in Dortmund abgehakt, einschließlich der gerade zur Übernahme anstehenden Fitnessstudios. Fehlt nur noch der Sport-Fernsehsender DSF, an dem Karstadt seit Neuestem ebenfalls beteiligt ist. So bunt ist inzwischen allein die Welt der stationären Geschäfte von KarstadtQuelle. Und 29 dann gibt es ja noch den Versand mit Quelle und Neckermann und den Tourismus mit Thomas Cook. Urban hat seit seinem Amtsantritt im Jahr 2000 hohe dreistellige Millionenbeträge für die Diversifikation ausgegeben, damit KarstadtQuelle nicht mehr so stark wie bisher von Karstadt und Quelle abhängig ist.

Damit trifft sie es ganz gut. Sie nimmt im Zusammenhang mit KarstadtQuelle auch als Erste im Saal das Wort »Sanierungsfall« in den Mund, allerdings ohne auf dem Podium oder im Publikum irgendeine Reaktion auszulösen. Der DSW jedoch kann man die Kritik an den falschen Weichenstellungen der Konzernverantwortlichen nur bedingt abnehmen: Die Schutzgemeinschaft sitzt selbst seit Jahren mit einem Mitglied im Aufsichtsrat. Sie ist somit zum Teil mitverantwortlich für die Zustände, die sie jetzt öffentlich beklagt.

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